Schwarzwald 2015

Eine Erlebnisreise in den Schwarzwald

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Nach einem kräftigen gemeinsamen Frühstück auf dem Solveigs Hof, luden wir die letzten Koffer in die Bullis, gingen noch einmal auf die Toilette und waren ganz fest davon überzeugt: Wir haben alles eingepackt, was wir für die nächsten acht Tage im Schwarzwald brauchen! Um 11 Uhr, bei herrlichem Sonnenschein, fuhren wir los.

Nach zwei Stunden Fahrt gegen Süden, fiel uns dann ein, wir haben etwas vergessen: Wichtige Medikamente! Also nochmal zurück! Aber nur der eine Bus, der traf sich mit Rainer auf halber Strecke, da er uns, Gott sei Dank, mit den Medikamenten entgegenfuhr.

Die weitere Fahrt verging reibungslos, ein paar kleinere Staus, ein paar Pausen, um sich die Beine zu vertreten und dann fuhren wir in Freiburg von der Autobahn ab. Der Fahrer schrie: Juhuu... wir sind bald da! Wir merkten jedoch, dass es sich noch ganz schön durch die engen Kurven des Schwarzwalds zog. In der Nacht sahen wir nichts. Wir konnten nur erahnen, welch eine schöne Landschaft um uns herum ist, durch das Licht, welches uns die Autoscheinwerfer schenkten. Die Spannung stieg.

Der rote Bus erreichte das Ziel, geringfügige Zeit später auch der weiße, mit den wichtigen Medikamenten. Endlich angekommen, besichtigten wir die beiden Wohnungen, welche in nächster Zeit unser zu Hause sein werden. Vor Staunen war an schlafen nicht zu denken. Wir kochten uns eine leckere Suppe und schlossen gemeinsam, gemütlich am Kamin, den Anreisetag ab.

Am nächsten Morgen wurde ich von einem lauten „WOW, ist das cool“, wach. Milosz stand am Panorama Fenster in Wohnung C und konnte den Anblick kaum fassen: Strahlend blauer Himmel, Sonne und die Berge.

Das Telefon klingelte, es war Gugu aus Thailand: sie wollte wissen ob wir gut angekommen seien und uns informierte uns nochmals über die akute Wasserknappheit im Schwarzwald. Wir haben uns insgeheim auf den Luxus des Whirlpools gefreut, aber als wir von der guten Seele Regina erfuhren, dass in den Whirlpool 600 l Wasser hineinpassen (von der Quelle jedoch in 50 Sekunden nur 1 Liter Wasser in den Tank fließen) wurde unser Bewusstsein für das wichtige Element Wasser geschult.

Erst einmal ein leckeres Frühstück, nein, eher ein Brunch und dann: nix wie raus. Teilweise nur mit einem T-Shirt bekleidet, wanderten wir zum Belchen hinauf. Um uns herum ein Panorama, bei dem man sich vorstellen kann, wie der “ Indian Summer“ in Kanada sein muss: Bunte Farben an den Bäumen, blauer Himmel über einem und die Luft, die warm und erdig riecht.

Bei so einem Glück mit dem Wetter, hielten wir es auch die folgenden Tage nicht lange in den Wohnungen aus. Wir wollten raus! Also erkundeten wir die atemberaubenden Todtnauer Wasserfälle, wanderten zum Nonnmattweiher, fuhren mit der Gondel zum Berg Schauinsland und besuchten den Wildpark Mundenhof in Freiburg. Ein Abenteuer jagte das nächste und vor allem die 3 km lange Sommerrodelbahn in Todtnau sorgte für viel Spaß und eine Portion Adrenalin.

Die Abende in der Casa Alma verbrachten wir u.a. mit kulinarischen Erlebnissen, aber auch der tägliche Abendkreis wurde uns zunehmend wichtiger. Hier hatten alle die Möglichkeit, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und alle erfuhren vom anderen, was sein schönstes Erlebniss am Tag war. Gemeinsam stimmten wir Lieder an, bei denen uns Hanna mit ihrer Gitarre begleitete.

Alina Leveque-Emden

 

 

 

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